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Taschenkunst mit Herz

Mallorca März 2010

  

Dies war der Blick aus dem Hotelzimmer nach rechts über die Bucht von Palma (den Baukran müßt Ihr Euch wegdenken, Mallorca OHNE Kräne gibt es nicht!). Geradeaus war das offene Meer und nach links rüber waren nur Pinienhaine zu sehen. Der Balkon war UNeinsehbar. Durch Beziehungen habe ich das Zimmer mit dem schönsten Balkon bekommen (danke Sabine!).

 

Auch hier der Blick über die Bucht von Palma, fotografiert von der Küste vor dem Hotel in Puig d’en Ros. Irgendwie sind die Bilder zu klein, der “echte” Blick war beeindruckender …

 

Gleich am ersten Tag habe ich einen Ausflug zur Cala Pi gemacht (wie immer!). Dies hier ist (vom alten Wehrturm aus, der die Hafeneinfahrt bewacht) die Küste noch weiter Richtung Süden.

Hier habe ich Pause gemacht (Cala Pi) und mein Lieblingsgericht gegessen: Pan, Aioli, Olivas. So schön KANN das Wetter am 1. März auf Mallorca sein … MUSS es aber nicht, dazu kommen wir jedoch später.

Weiter ging’s dann über Vallgonera weiter Richtung Süden. Natürlich nur über winzige schmale Sandstrassen, sonst wär’s ja langweilig  :cool: Wie Ihr seht: die Bäume tragen noch Mandelblüten, allerdings AUCH Blätter und dass soll ungewöhnlich sein. In der Regel blühen die Bäume erst, dann kommen die Blätter. Das hat wohl dieser Winter angerichtet …

Auch hier hat es geschneit: Mandelblüten !!!

 

 Weiter ging’s dann über Ses Salines (kurzer Stop in der Perrera “Hunde-aus-Mallorca”) und Es Llombards zur Cala Llombards. Sehr empfehlenswert. Unheimlich hübsche saubere kleine Städtchen und wunderschöne Chalets in der Cala Llombards. Doch der Blick in die Bucht ist dann das absolute Highlight! Ich habe viele schöne Aufnahmen gemacht und konnte mich kaum entscheiden, welche ich Euch zeige.

 

 Ich habe es versucht, das Türkis im Wasser war unschlagbar, aber meine Kamera hat schlichtweg versagt.

 

Danach ging es über die Cala Santanyí zur Cala Figuera (Bild) und weiter zum Cap de Moro im Parque Natural De Mondragó . Also, ich bin der Meinung, dass dies fraglos die schönsten Ecken auf Mallorca sind. Dennoch: im Winter ganz schön einsam. Da es schon verdächtig dämmrig wurde, bin ich dann umgekehrt und trotzdem im Dunkeln die schmale Landstrasse an der Küste entlang gefahren. 

 

Am nächsten Tag gab’s spontan eine Weinprobe in der Bodegas Bordoy (Bodega = Weinkeller/Weinkellerei), zu der Sabine mich mitgenommen hat. Sehr interessant und seeeehr weinseelig  :wink:. Ich habe mir ein paar Flaschen “Bordoy - Sa Rota Chardonnay Vino Blanco” mitgenommen. Bedauerlicherweise habe ich sie aber auch gleich ausgetrunken, der Wein schmeckt einfach! 

 

Hier gibt es auch einen Link: Bodegas Bordoy. Man kann dort vorher anrufen und eine Weinprobe vereinbaren.  Danach gab’s noch ein nachmittagliches Essen. In vielen Restaurantes ist das sogenannte “Menú del Día” zu empfehlen. Kostet um die 8 €, ist reichlich, und gibt’s mit Vorspeise und Wein.

Hier gibt es im Sommer eine Badeplattform, die zum Hotel gehört, wieder mit Palma im Hintergrund. Aber zum Baden oder Sonnen war’s natürlich noch zu kalt. Zwei Wohnungen (zum Kauf) habe ich mir dann angesehen (von Innen). Eine Wohnung mit Kaiserblick auf die Bucht von Palma von allen Zimmern und der Dachterasse aus (so ähnlich wie auf dem Bild), aber renovierungsbedürftig. Und eine Wohnung, die sehr schön war, aber etwas abseits lag, ohne Blick auf’s Meer.

 

 Einen Tag bin ich erst durch das Landesinnere und dann hinauf zur Ostküste gefahren. Die Bilder sind entstanden, als ich von der Cala Murada wieder zurück gefahren bin, aber nicht die Strasse entlang, sondern einen schmalen sandigen Weg querfeldein, gerade breit genug für EIN Auto. Ach, das hat Spass gemacht! 

 

… und immer noch querfeldein. Ihr seht, die Natur ist dort viel weiter (grüner) als bei uns … äh, bei uns ist ja noch gar nichts grün - außer vielleicht die Zimmerpflanzen …

 

 In der Perrera in (Ajudanimal) war ich natürlich auch (nicht nur beim Vorbeifahren), aber dazu schreibe ich noch einen gesonderten Beitrag.

 

Auch die Sonnenuntergänge konnte ich von meinem Zimmer aus toll beobachten. Besonders toll, wenn man sich in einem kaum besetzten Hotel, im 7. Stockwerk auf dem Balkon aussperrt - natürlich ohne Telefon. Glück im Unglück: ich hatte im Nebenzimmer in der ersten Woche nur für diese eine Nacht einen Nachbarn, der mich dann auch gerettet hat. Nachdem der Schreck (für mich) nachgelassen hatte, hatten wir einen unglaublich netten (weil sehr spontanen) Abend. Nein, nein, keine Sorge, ich hab’s NICHT mit Absicht gemacht :lol:, normalerweise lerne auch ich Menschen auf andere Art und Weise kennen.

Der Abreisetag: so sieht Mallorca im Schnee aus.

Übrigens kann ich an dieser Stelle nur wärmstens das Reisebüro Lichterfelde (Berlin) empfehlen. Die Inhaberin Sabine Warzecha-Seinsche wohnt überwiegend auf Mallorca (winke, winke) und hat viele gute Ideen. Zum Beispiel auch, mich an der Tankstelle auszulösen :mrgreen:, da meine Kreditkarte ein Limit hatte und die Autoverleihfirma mir mehr Kaution abgezogen hatte, als in den Bedingungen angegeben war. Und ich war zu einem tollen Abendessen eingeladen, bei dem keine kulinarischen Wünsche offen blieben.

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